Hinter den Kulissen
Danke Chiara – Salut Lydiane !

Mit einem weinenden Auge müssen wir uns von unserer Assistentin Chiara Selva verabschieden. Gleichzeitig freuen wir uns aber umso mehr Lydiane de Graffenried als ihre Nachfolgerin zu begrüssen!

Danke Chiara – Salut Lydiane !
Danke Chiara – Salut Lydiane !

Die Ablösung zwischen Chiara und Lydiane habe ich zum Anlass genommen, beiden einige Fragen zu stellen! Dieser Text soll Chiara danken und würdigen – und gleichzeitig Lydiane begrüssen und herzlich willkommen heissen.

    1.  Lydiane -  Encore toutes nos félicitations pour ton élection en tant que nouvelle assistante du CSJ! Pour ceux qui ne te connaissent pas encore, qui es-tu et que fais-tu?

Merci beaucoup ! Je suis très heureuse d’occuper ce poste pour les deux prochaines années. Je suis vaudoise (je le précise toujours : je suis la seule vaudoise du chœur depuis un moment déjà, où êtes-vous les choristes vaudois·e·s !? :)) et j’ai grandi à La Tour-de-Peilz, au bord du lac Léman, en chantant dans les chœurs de mon école puis du gymnase et en jouant de la harpe. J’ai ensuite décidé de faire de la musique mon métier en étudiant à la Haute Ecole de Musique de Lausanne puis à l’Université de Fribourg où je finis juste maintenant un master de musicologie. En ce moment, j’enseigne, je chante et surtout je dirige : j’ai récemment créé un chœur de jeunes [Canta Rivera] dans ma région à Vevey, pour transmettre tout ce que j’apprends dans mon parcours. 

    2. Tu chantes depuis 2021 au CSJ. De quoi te réjouis-tu le plus dans ton nouveau rôle d'assistante?
En étant dans le comité depuis deux ans, je participe déjà activement aux activités du chœur. Le rôle d’assistante me permet de toucher à la direction artistique des deux ensembles [chœur de concert et chœur symphonique] autant dans la réflexion que dans l’action, lors des répétitions et des concerts, toujours avec le soutien de Nic [le chef de chœur]. Le fait de plonger au cœur du fonctionnement de cette association m’apprend tous les aspects nécessaires à la vie d’un chœur. La collaboration avec un.e autre assistant·e [actuellement Lea] m’est très chère. Nous pouvons partager nos questions, apprendre et progresser ensemble. C’est important d’être deux car la responsabilité est grande.
Puisque je suis la première assistante romande, j’espère aussi montrer le mieux possible aux futures choristes francophones qu’ielles ont leur place ici !

    3. Qu'est-ce qui caractérise le CSJ pour toi?
L’aspect social est très important pour moi car on y rencontre des personnes qui n’auraient probablement jamais été sur notre chemin sans le CSJ. En tant que jeunes, nous commençons tous à nous spécialiser dans une branche, certains étudient, d’autres travaillent déjà. Par notre diversité linguistique, culturelle et professionnelle les échanges y sont riches et précieux ! J’y vois aussi une dimension pédagogique très forte puisque les choristes sont ici pour apprendre à découvrir du répertoire, abordent différentes techniques vocales et cherchent la plus jolie fusion du groupe. Il ne faut jamais sous-estimer le potentiel qu’a la musique pour créer des liens.

    4. Que souhaites-tu pour l'avenir du CSJ?
De continuer à faire découvrir l’art choral de haut niveau à toutes et tous les jeunes de Suisse et faire naître toujours plus de passions pour la musique.

Liebe Chiara, in diesen Tagen endet offizielle deine Zeit als Assistentin des Schweizer Jugendchors! Wir möchten uns von Herzen für deine Arbeit als Assistentin bedanken – Wir werden dich vermissen!

    1. Chiara du warst jetzt seit Januar 2022 Assistentin im Schweizer Jugendchor. Gibt es ein Erlebnis aus deiner Assistenzzeit, welches dir am meisten in Erinnerung bleiben wird?
Das ist echt schwer zu sagen, da alle Erlebnisse und Ereignisse einmalig waren und es sowas wie einen Alltag im SJC nicht wirklich gibt. Natürlich stechen aber einige Hochgefühle heraus: Die Konzerte mit der h-Moll Messe waren Erlebnisse, von denen ich nicht wusste, dass es sie geben kann. Wir haben mit einer Lockerheit mit dieser fantastischen Musik ‘geflowt’ und jede musikalische Feinheit mitgefühlt. Wenn ich sowas wieder einmal erleben darf, darf ich mich glücklich schätzen. Die Kür meiner Assistenzzeit war sicherlich auch mein letztes Konzert mit dem Konzertchor im Rahmen des 100. Geburtstags von Arthur Furer. Wir Assis durften ein Frauenchorprogramm mit Nics Hilfe einstudieren und dann selber aufführen. Es klang super, die Reaktion des Ensembles war blitzschnell – als Dirigentin fühlte ich mich beflügelt von Furer’s Musik und dem flexiblen Klang des Chors.

    2. Was wirst du am meisten vermissen am SJC?
Das Miteinander im SJC ist einzigartig, sozial und musikalisch. Ich habe im SJC wirklich gelernt, dass man in der Gruppe jede Einzelleistung übertreffen kann. Diese Selbstverständlichkeit dieses Miteinanders und die Offenheit für Neues werde ich definitiv vermissen. Ich werde auch Nics inspirierende Arbeit und seine Inputs vermissen. Er ist der wegweisendste Mentor, den ich in meiner Ausbildung hatte. 

    3. Wie geht es jetzt beruflich und musikalisch für dich weiter?
Ich habe das Glück, nach meinem Studium bereite einige Dirigierstellen zu haben. Ich leite tolle Chöre und Ensembles, die mich auf meinem weiteren Weg begleiten und weiter fordern werden. Ich werde auch über meine SJC-Zeit hinaus mit Lea zusammenarbeiten, da wir seit Anfang Jahr zusammen einen Chor leiten, das freut mich natürlich sehr!

    4. Hast du einen Rat für Lydiane, deine Nachfolgerin?
Man darf sich als Assi auch mal nicht verantwortlich fühlen, das musste ich mit der Zeit lernen. Und falls du Lea bei einer längeren Assi-Sitzung eine Freude machen willst: sie liebt Pasta mit Pilzrahmsauce wie niemand sonst! :)

Das Interview wurde konzipiert und geführt von Marion Albrecht, Sopran 1

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